Bühne frei für die Musikkinder an der Thaddäus-Rinderle-Schule

Gitarren und Streichergruppe musizieren zusammen

Musik macht Freude und wer an den Musikklassen der Grundschule teilnimmt, kann schon nach kurzer Zeit vor der ganzen Schulgemeinschaft auftreten und anderen Freude bereiten. Wegen der großen Hitze war das Musiksommerfest der Staufener Thaddäus-Rinderle-Schule ausgefallen. Stattdessen zeigten die gut 100 Kinder, die an den musikalischen Angeboten in Kooperation mit der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau teilnehmen, an einem Schulvormittag die eigens einstudierten Programme.

Großen Applaus gab es für einen Sommerrap und einen Tanz der Musikwerkstätten der Klassen 1 und 2, gefolgt von Vorspielen der Blockflötenkinder und einem kombinierten Gitarren- und Streicherensemble. Auch die Kinder der Bläserklassen zeigten, was sie können und präsentierten einen „Mini-Cha-Cha-Cha“ und den „Drei-Noten-Rock“.

Mit einem musikalischen Formel-1-Rennen, dargeboten von den Viertklässlern, verabschiedete sich Eckart Albert als Leiter der Bläserklassen. Die Grundschule bedankte sich für die langjährige gute und inspirierende Zusammenarbeit.

Bereits seit über 16 Jahren besteht eine sehr enge Kooperation zwischen der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau (JMS) und der Thaddäus-Rinderle-Schule in Staufen mit ihren beiden Standorten Staufen und Wettelbrunn. Die Musikangebote finden vorwiegend im Rahmen der Ganztagsschule statt, es jedoch können auch Kinder, die nicht in der Ganztagsschule angemeldet sind, an ihnen teilnehmen. Die Stadt Staufen unterstützt die Kooperation, indem sie den Kindern kostenlos Musikinstrumente zur Verfügung stellt. Nathalie Viehöver, Bereichsleiterin der JMS, Trompeten- und Hornlehrerin sowie Lehrkraft für elementare Musikpädagogik koordiniert die Angebote für alle Klassen und führt selbst einzelne Angebote durch.

„Musizieren spricht Geist, Körper und Seele an und stärkt die Kinder. Möglichst viele Kinder sollen die Möglichkeit haben, Instrumente kennenzulernen und zu spielen, im Chor zu singen und bei Aufführungen mitzumachen“, sagt Dörthe Sickau, die Rektorin der TRS. Musikalische Angebote, tragen zur Persönlichkeitsentwicklung, Chancengerechtigkeit und der gesellschaftlichen Integration bei.

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