Geisterstunde ist die schönste Stunde

Auch etliche solistische Einlagen waren dabei, als es die Nachtigallen der Staufener Singschule gruseln ließen.

Gespenstisch-grandiose Gesänge beim Grusical der Staufener Singschule

Sie sind mitten unter uns! – mochte so mancher aus dem Publikum bei der Grusical-Aufführung „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ (Peter Schindler) gedacht haben. – Die Gespenster des Nachtigallenchors der Staufener Singschule nämlich, einem Gemeinschafts­projekt der Thaddäus Rinderle Grundschule und der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau unter der Leitung von Kerstin Bögner und Elisabeth Morgenthaler. Zumindest waren sie das im Martinsheim, wo die jungen Sängerinnen und Sänger des stimmlich sehr gut geführten Chors durch ihre Lieder und Kostüme begeisterten. So manch jungem Besucherlein lief da womöglich trotz hitziger Temperaturen ein eiskalter Schauer über den Rücken.

Ein ganzes Schuljahr Arbeit steckte in diesem Musical mit der Geschichte des Schlossherren Karl von Radau und seiner Gattin, die zu dieser Geisterstunde überhaupt aufgerufen hatten. Keines der kleinen Gespenster indes wollte sich die Gelegenheit entgehen lassen, da wurde sogar die Krachmaschine hervorgeholt. Trotz all dieses Tumults kam das Publikum nicht umhin, sich der vielen schönen Gesänge und der lustigen Stücke zu erfreuen. Ein gelungenes Projekt, dem im nächsten Jahr sicherlich das nächste folgen wird.

(Text und Foto: Friederike Zimmermann)

Hier geht es zum Artikel in der Badischen Zeitung vom 23. Juni 2018

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