„Mut und Energie zu teilen, dafür sind wir hier“

Schülerkonzert der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau im Litschgikeller

BAD KROZINGEN. Schülerkonzerte sind für so junge Künstler immer eine gewisse Herausforderung, vor allem gilt es ja sich zu trauen – vor den Eltern, aber auch vor den gleichaltrigen Mitschülern. Und so heißt es für die Zuhörer, diesen Schritt in die Öffentlichkeit zu würdigen und mit den Musiker*innen der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau „Mut und Energie zu teilen“, wie Rolf Schwoerer-Böhning seine erste Klavierschülerin, Smilla Beitz, ankündigte. „Denn dafür sind wir hier!“
Sie indes frischte ihren Auftritt auf und begleitete sich zu den mit glockenreiner Stimme gesungenen Weihnachtsliedern selbst. Das nächste Stück kam gar sechshändig daher – neben ihrem Lehrer saß mit Smilla Beitz nun auch Amelie Buuck vor den Tasten. Mit Triangel und Holzstäben wurden die kommenden Klavierbeiträge von Louisa Gibfried, Jasper Schoch und Jannis Buuck untermalt. Vierhändig mit seinem Lehrer widmete Konstantin Schoch dem Publikum eine wunderschöne und romantische Version von „Leise rieselt der Schnee“.
Nach diesen kurzweiligen Auftritten kamen als nächste Gruppe – die Auftritte erfolgten in Blöcken nach Klassen geordnet – die Klarinetten an die Reihe (Kl. Josef Heckle). Mit Körpereinsatz und großem Erfolg brachten Theresa Schulze, Johanna Thongbhoubesra, Theresia Siepe und Maline Decker im Ensemble zwei Stücke zu Gehör, bevor die Gitarrenklasse von Klaus Tiesler die Bühne betrat: Bei ihrem ersten Vorspiel ließ Klara Klimesova feierliche Töne verlauten; im Duo folgten Jonas Behrendt und Arik Abanto, die mit Bravour das schöne Stück „Green Island“ vortrugen. Und auch Lotta Haslauer zeigte sich beim Einleitungssatz der Sonatine in G von Fernando Carulli im Duo mit Arik Abanto erfolgreich.
Fröhlich präsentierten sich Clara und Helene Löffler mit Elena Riesterer im Trio (Horn, Kl. Heiko Mazurek) mit gleich drei Stückchen. Sie haben in der dritten Klasse Bläserklasse zusammengefunden und sind seitdem unzertrennlich – so auch auf der Bühne. Als echtes Kooperationsprojekt erwies sich auch der nächste Auftritt: In ungewöhnlicher Besetzung, dafür mit großem Engagement stellten Alicia Bucher (Saxophon, Kl. Hanna Schüly) und Mateo Revol eine Sonatina von Joseph Haydn vor; und auch im Folgenden präsentierte sich mit Anna Karlovich, Lisa Sophie Noory und Sophia Vowinkel erneut die Klavierklasse (alle Kl. R. Schwoerer-Böhning).
Den Saxophon-Schüler*innen von Holger Rohn oblag es diesmal, den krönenden Konzertabschluss zu gestalten: Gekonnt spielte Rebecca Hülse, die dann im Duo mit ihrem Lehrer noch ein rockiges Stückchen präsentierte, zur Klavierbegleitung von Johanna Bruns (Kl. Ulrike Fabian) das Ostinato aus „Pictures“ (Daniel Hellbach). Wiederum im Duo war von Lena Palasis u.a. ein Marsch von Leopold Mozart zu hören – adaptiert für zwei Saxophone, wie man ihn sicher noch nicht so oft erleben durfte. Zum fetzigen Abschluss erklang schließlich „Imperial March“ und „Raisers March“ für zwei Saxophone, gespielt von Anouk Schneider und Holger Rohn.

(Text und Fotos: Friederike Zimmermann)

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