Ohrenschmaus zum Vormittag

Schülerkonzert der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau in Merzhausen

Ein großes, bunt gemischtes Programm erwartete das Publikum beim Schülerkonzert der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau an diesem schönen Frühlings-Samstagvormittag – ein Ohrenschmaus zum Vormittag, der trotz des guten Wetters viele Hörer in den Bürgersaal Merzhausen lockte.

Passend dazu begann Helen Armbruster mit einer elegischen Version des Gute-Laune-Lieds Pippi Langstrumpf (Querflöte, Kl. Martina Roth). In beachtlichem Tempo und sehr versiert trug Joris Bürger auf dem Klavier die Bach-Invention Nr.8 vor (Kl. Regine Barth). Auch das Allegro von F. Devienne, auf der Querflöte vorgetragen von Eileen Werner im Duo mit ihrer Lehrerin M. Roth, konnte sich hören lassen. Bedächtig wie eine „Karavane“ zupfte Valentin Heydenreich das gleichnamige Stück von H. Teuchert. Wie er spielte auch Johann Bergengruen, der heute zwei kleine Stücke vorstellte, zum ersten Mal vor (beide Gitarre, Kl. Thomas Winklmeier).

Ist Gitarre mit im Spiel darf auch der „Spanische Tanz“ (D. Kreidler) nicht fehlen: Ihn stellte Mathis Gold (Kl. Th. Winklmeier) vor.

Im Trio interpretierten Camille Heydenreich, Louise-Marie Edelhoff und ihre Lehrerin Anna Galow auf der Querflöte das durch verschiedene Interpreten bekannt gewordene israelische Stück „Donna Donna“ – hier in einer besonders schönen Version. Auch Mailin Frei und Emily Ahrens stellten sich mit ihrer Lehrerin M. Roth (alle Querflöte) auf die Bühne: Sie beeindruckten mit dem Stück „Old Black Joe“ von St. Forster. Getragen erklang das traditionelle Stück „Greensleeves“ als Saxophon-Duo, gespielt von Felix Stehlin und Hanna Schüly (Kl.); sehr schön im Anschluss die Komposition „Rosinkes und Madalach“ (A. Goldfaden) mit Florence Stehlin und Katharina Block (beide Klarinette, am Klavier: Hermann Haege).

 

Wendig in den Läufen und überaus tonsicher interpretierte nun Paulina Tausch auf der Querflöte (Kl. A. Galow) zunächst ein Stück von G. Fauré, dann das Allegro der Sonate G-Dur von G.Ph. Telemann (virtuos am Klavier: H. Haege). Wie der Name „Marcia Funebre“ schon sagt, durfte man sich danach auf einen bedächtigen Trauermarsch freuen, gespielt im Duo auf dem Fagott von Luca Schlinke und ihrem Lehrer Gus Simons. Wunderbar auch der Vortrag Lara Press (Querflöte, Kl. M. Roth) mit dem Allegro aus dem Konzert G-Dur von J.Chr. Vogel (am Klavier: H. Haege). Auf dem Klavier aufs Feinste musikalisch ausgefeilt beschenkte die junge Sarah Maier (Kl. H. Haege) zum Schluss das Publikum mit ihrer Interpretation des h-Moll-Walzers von F. Chopin. Selten durfte man dieses Stück so poetisch erleben wie aus den Händen dieses jungen Mädchens. Chapeau!

Friederike Zimmermann

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