Afrikanische Rhythmen bei „Kultur macht stark“ an der Jengerschule

Abwechslungsreicher Trommelkurs der JMS Jugendmusikschule

EHRENKIRCHEN. Man kann sie schon beim Parkplatz hören, der sich Vis-à-Vis vom Schülercafés befindet: Die Trommel- und Rasselbande der 5. Klassen an der Jengerschule, die sich jeden Mittwoch am Nachmittag trifft, um unter der Leitung von Shakir Ertek verschiedene Rhythmen zu erproben und gemeinsam zu spielen.

Die Jengerschule hat viele Nachmittagskurse, genannt „Clubs“, im Angebot – etwa Technik, Bücher oder eben dieser Trommelkurs. Letzterer wird ermöglicht durch das Bundesförderprogramm „Kultur-macht-stark!“ in Kooperation mit der JMS Jugendmusikschule Südlicher Breisgau.
Heute sind Claire und Gabriele zu Besuch, deren „Club“ heute ausgefallen war. Sie bekommen sogleich zwei Rasseln in die Hand gedrückt. Geprobt wird heute mit den sogenannten „Djembe“-Trommeln. Das sind afrikanische Trommeln, die man vornehmlich mit der Hand schlägt. Sie alle wurden zusätzlich zu den schon etwas älteren Samba-Instrumenten in diesem Schuljahr neu angeschafft. Außen sind sie allesamt schön verziert, vor allem aber erzeugen sie gegenüber den vormaligen Instrumenten ein ganz neues Rhythmusgefühl und klingen zuweilen sogar irgendwie orientalisch. Auf diese Weise wird je nach Konzept ein jeweils authentischer Klang ermöglicht.

Aber auch je nach Größe der Trommel klingen die Instrumente ganz unterschiedlich, und wenn sie mit der Hand geschlagen werden nochmal anders als mit dem Schlegel. Die erwähnten Rasseln mischen dem Ganzen eine neue Klangfarbe bei und können ergänzend, zum Beispiel synkopisch eingesetzt werden. Die sogenannte „Gurke“ wiederum wird rhythmisch geschabt und legt dadurch eine Art Klangteppich unter die Rhythmen.

Robert ist nun der Vortrommler, er gibt auf den „Glocken“ den anderen den Rhythmus vor. Keine Frage, sein Job ist auch bei manch anderem hoch begehrt, weshalb er sich mit einigen Jungs – Max, Tim und Unuralb – abwechselt. Was immer sich die „Glocke“ nach einem „Break“ ausdenkt, müssen die anderen im Echo wiederholen, bevor es dann in den gemeinsamen Flow zurückgeht.

Nach einer kurzen Pause, in der die Instrumente ausgetauscht werden, geht es in der zweiten Stunde weiter mit Samba. Schließlich müssen die brasilianischen Rhythmen im Hinblick auf die Fasnet noch ein wenig geübt werden, wo sie dann reichlich zum Einsatz kommen werden.

Video und Bilder zu "Kultur macht stark"

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