Joseph Haydn hätte sicherlich seine Freude daran gehabt

Sarah Maier (Kl. Hermann Haege)

Schülerkonzert der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau in Staufen

Euphonium, Blockflöte, Trompete, Klavier, Horn… Beim Schülerkonzert in Staufen war wieder reiche Vielfalt geboten. Feh Neubert und anschließend Linda Breitner eröffneten auf der Blockflöte mit zwei kleinen Stücken das Konzert (beide Kl. Ulrike Wehrmeister). Weiter ging es mit Trompete: Zunächst trat Lina Breitner auf, bevor sie Timea Schoosch die Bühne überließ (beide Kl. Nathalie Viehöver). „Dino spielt Schlagzeug“ spielte Leni König auf dem Klavier, und zwar zu vier Händen mit seinem Lehrer Joachim Baar.

Anspruchsvoll und virtuos ging’s weiter, und zwar auf beiden Instrumenten: Waldhorn (gespielt von dem Abiturienten Leon Bürgin, Kl. N. Viehöver) und Klavier (Begleitung: J. Baar) – mit dem romantischen Stück „Morceau de Concert“, op. 94 von C. Saint-Saens. Lisbeth Philipp lud zur „Tanzparty“ (Aniko Drabon); sie entstammt, wie auch der danach mit zwei stimmungsvollen Liedchen auftretende Amond Kind sowie der in sein Spiel versunkene Manuel Viehöver, der Klavierklasse Bernd Schäfer.

Unisono präsentierten Lena Wild, Luise Keller und Miriam Süße auf ihren Blockflöten die „Schlottersteinhymne“ (Kl. U. Wehmeister); ein Stück aus „Der kleine Vampir“, welches ihre Lehrerin anlässlich Halloween extra für sie arrangiert hat. Desgleichen das kommende Stück aus „This is Halloween“ aus dem Film „The Nightmare before Christmas“, das letztere der drei solo aufführte. Im Anschluss erklang der beliebte Sommerhit „Happy“, ihn hatte Lenia Comer (Klavier, Kl. B. Schäfer) mitgebracht.

Danach gab’s Feinkost für Ohren und Gemüt: Akkurat und perlend leicht meisterte Sarah Maier, langjährige Schülerin von Hermann Haege, auf dem Klavier in zwei Sätzen der Sonate C-Dur von Joseph Haydn einen sehr musikalischen Vortrag; Joseph Haydn hätte sicherlich seine Freude daran gehabt.

Die Bläser der Klasse Silke Asmuss sorgten für einen bravourösen Abschluss des Konzerts: Zunächst trat Frieder Endmann (Trompete) mit Benjamin Breckle (Waldhorn) auf; sie interpretierten einen Marsch (Henry Purcell) und eine „Air“ (Georg Friedrich Händel). Danach brachte ersterer mit Sonja Wölfl (Euphonium) – eine recht weihnachtlich klingende Kombination – eine Bourée von Johann Mattheson und das „Rigaudon“ von Louis-Claude Daquin zu Gehör, bevor wiederum ersterer mit Silke Asmuss (beide Trompete), Benjamin Breckle (Waldhorn) und Sonja Wölfl (Euphonium) mit einem wunderschönen Quartett-Beitrag, dem Allegro gracioso von G.F. Telemann, feierlich das Konzert beendeten.

Konzerthinweis: Am Freitag, 13. Dezember, um 19 Uhr, findet im Stubenhaus Staufen ein Lehrerkonzert mit Almut Wellmann (Bandoneon) statt.

(Text und Fotos: Friederike Zimmermann)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.